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Giovanna di Rosa

Sorrent Kirchen

Kirche des Heilig Antonino
Die Basilika des heiligen Antonino, wo die sterblichen Überreste des Heiligen aufbewahrt sind, gehört zu einer der eindrucksvollsten Kirchen von Sorrent. Der Legende nach suchte er in Sorrent, während der Invasion der Longobarden, Zuflucht und hier blieb er bis zu seinem Tode. Das Innere besteht aus drei Schiffen, aufgeteilt in zwölf Marmorsäulen aus verschiedenen Gebäuden, die aus dem griechisch-römischen Sorrent stammen. Im Zentrum der Decke befindet sich ein Bild des Giovan Battista Lama aus dem Jahre 1734. In diesem Bild sieht man den heiligen Antonino während er die Tochter des Sicario, Herzog von Benevent, vom Teufel befreit. An den seitlichen Wänden finden wir zwei Gemälde, Sorrent von der Pest befreit, dank der Fürbitten des heiligen Gaetano und die Belagerung von Sorrent im Jahre 1648. Eine doppelte Treppe führt in die Krypta, die mit einem Gewölbe von Säulen unterstützt wird. Im Altar sind die Überreste des heiligen Antonino aufbewahrt; die zahlreichen silbernen Votivgaben bezeugen den bürgerlichen Glauben für den Patron. Weiterhin ist in der Krypta ein hölzernes Kreuz aufbewahrt, das für Katastrophen in Prozession getragen wurde. In der Sakristei befindet sich die silberne Statue des heiligen Antonino aus dem Jahre 1564. Der Bau ist auf das IX Jahrhundert zurückzuführen. Die Tradition wollte, dass die Kirche auf dem Ort der Bestattung gebaut wurde. Die sorrentinische Halbinsel wollte die dem heiligen Schutzpatron gewidmete Kirche auf der Grenze der antiken Schutzmauern bauen, am Zusammenschluss der Hauptverkehrsstraße. Für ihren Bau wurden einige tragende Elemente benutzt, die aus Überresten aus heidnischen Tempeln griechisch-römischen Ursprungs stammen. In den Jahren 600 und 700 wurden verschiedene Expansionen vorgenommen, Dekorationen und Renovierungen, die der Kirche das aktuelle barocke Aussehen verleiht.

Kirche des heiligen San Francesco
Bevor die aktuelle Kirche erbaut wurde, etwa im Jahre 600, gründete der Abt Sant´Antonio ein Oratorium, das dem Heiligen Martino, Bischof von Tours, gewidmet war. Im XIV Jahrhundert förderten die Franziskaner Mönche den Bau der Kirche, die später in barocken Stil umgebaut wurde. Die Franziskanerkirche wurde zwischen 1690 und 1727 komplett verändert und hat die damalige Installation behalten. Die Fassade ist aus weißem Marmor. 1926 wurde sie anlässlich der siebten Hundertjahresfeier des heiligen Francesco gebaut. 
Auf dem Hauptaltar, in einem monumentalen Marmorrahmen, befindet sich das Gemälde des San Francesco, der das Wundmal bekommt, aus dem Jahre 1735. 
Auf dem ersten rechten Altar befindet sich eine hölzerne Skulptur, die ebenfalls den heiligen Francesco zeigt. 1663 von der Familie Vulcano gespendet. Der Kreuzgang des Klosters ist mehrmals in verschiedenen Epochen restauriert worden. Im Erdgeschoss befinden sich Säulen und Bögen aus Tuffstein. Die Kapitellen der Säulen sind das “Register” von denen, die in den verschiedenen Epochen die Restaurierungen finanziert haben. Auf den Kapitellen der nördlichen Seite, ist das Wappen der Familie Sersale aufgedruckt, während die auf der östlichen und südlichen Seite Kapitellen mit Pflanzenmotiven haben, die auf den Einfluss der byzantinischen Kunst zurückzuführen sind. Neben dem Kloster befindet sich die Kirche, die dem armen Assisi gewidmet ist, die aus dem XVI Jahrhundert stammt. 

Kirche der heiligen Anna
Der Bau der Kirche der heiligen Anna ist von den Fischern, die im kleinen Dorf Marina Grande leben, finanziert worden.
Ursprünglich war sie der heiligen Seele gewidmet, nur später wurde sie nach der heiligen Anna umbenannt. Hier wird am 26 Juli das Fest der Heiligen gefeiert.
Dir Kirche besteht aus einem einzigen rechteckigen Schiff mit rundlichem Gewölbe.
Auf dem Hauptaltar, in einer Nische, befindet sich die Statue der heiligen Anna. Zu beachten sind noch die Skulpturen von Johannes dem Täufer und die des Christus.
 

Kirche der heiligen Addolorata
Die reichen Sorrentiner Porta und Dominova, die zur Kongregation der Sette Dolori (sieben Schmerze) gehörten, kauften einen Garten in Via San Cesareo, ca. im Jahre 1730, und befahlen dort eine Kirche zu erbauen, um diese der Addolorata zu widmen, deren Anhänger sie waren. Die Kirche wurde 1739 fertiggestellt. Am 8 Oktober 1844 schlug ein Blitz im Dach ein und zerstörte den Glockenturm. 1860, mit dem Verschwinden des Regno delle due Sicilie (Königreich der zwei Sizilien) wurde die Gemeinde aufgelöst und daraufhin, 1867, wurde die Kirche geschlossen. 1868 wurde sie entweiht und nach über 70 Jahren vom Erzbischof Paolo Jacuzio als Ort des Kultes wiedereröffnet. Wegen des Erdbebens im Jahre 1980 hat die Kirche sehr viele Schäden erlitten und ist somit bis 2007 geschlossen geblieben. Heute gehört sie zu einer der schönsten Kulturorte von Sorrent. 
 

Die Kathedrale von Sorrento
Diese Kirche ist den heiligen Filippo und Giacomo gewidmet. Ihr Bau stammt wahrscheinlich aus dem Zeitraum der Longobarden. In der Kathedrale werden wertvolle Kunststücke und interessante Funde aufbewahrt, wie z.B. viele Basreliefs aus dem XIV Jahrhundert, die Andrea Pisano zugeschrieben werden. Der Eingang der Kathedrale ist komplett im Jahre 900 restauriert worden, mit zwei großen Marmorsäulen, die am Grund das Wappen des Erzbischofs Brancaccio zeigen. In der Kapelle des Santissimo Sacramento (heiligen Sakrament) ist ein hölzernes Kreuz des XV Jahrhunderts aufbewahrt. Eine Orge,l aus dem `700, von Nicola Mancino, befindet sich in der siebten Kapelle von rechts. Während der Weihnachtszeit kann man in der Kathedrale eine wunderschöne Krippe der neapolitanischen Schule, mit originalen Hirten des ´700 bewundern. 

Kirche der heiligen Annunziata
Die Kirche wurde auf einem antiken Tempel erbaut, der der Göttin Cibele gewidmet wurde. Zurückzuführen auf das Jahr 1133, Zeitraum in dem Sorrent unter der Herrschaft von Herzog Sergio II war. Die Kirche erlitt, im Laufe der Jahrhunderte, kontinuierliche Umstrukturierungen. 1768 ließ der Kardinal von Neapel, Antonio Sersale, die Fassade aus Tuffstein bauen. An der Decke der Kirche befindet sich ein Gemälde des Künstlers Filippo Andreoli, das die Madonnna mit ihrem Kind darstellt, die dem heiligen Agostino und der heiligen Monica den Gürtel überreicht. Auf dem Hauptaltar befindet sich eine Statue aus dem ´700 der Madonna della Consolazione (Madonna des Trostes). In der Sakristei befindet sich eine Tafel mit der Verkündigung, die von sehr großem künsterlichem Interesse ist, ausgestellt, aus dem Jahre 1593 stammend.
 

Kirche des heiligen Felice und Baccolo
Diese Kirche wird in der Umgangssprache die Kirche des heiligen Rosario genannt. Sie wurde unter dem Imperium von Costantino Magno, Kostantin der Grosse,  errichtet, ca. ´310 auf den Resten eines Tempels, der Pantheon genannt wird. 
Die Kirche wurde zur Kathedrale von Sorrent vom XII bis XV Jahrhundert.
 

Kirche der Heilige Madonna del Carmine
Auf der Piazza Tasso befindet sich die Kirche der Heilige Madonna von Carmelo, die ca. 1572 errichtet wurde.
Die Kirche hat, obwohl sie mehrmals angegriffen wurde, von ihrem ersten Bau sehr viel erhalten. 
Innen ist ein einziges Schiff mit zwei seitlichen Altären. 
Der Apsis ist mit Gemälden dekoriert, die die Heilige Madonna, Heilige Anna mit der Jungfrau noch als Kind, darstellen.
Am Hauptaltar ist eine Kopie der Heiligen Madonna Bruna. Das Original befindet sich in der Kirche del Carmine in der Stadt Neapel.

Kirche und Kloster von San Paolo
Die Kirche ist in der Nähe des Klosters der Benediktinernonnen von St. Paolo aus dem IX Jahrhundert.
Die Kirche besteht aus einem einzigen Schiff mit rundlichem Gewölbe. Innen ist sie sehr mit Gemälden aus der 700 und Fliesenmajoliken dekoriert.
Sehr schön ist auch der Glockenturm mit der Kuppel aus Majoliken.
 

Kirche der Santa Maria delle Grazie 
Das Dominikanerkloster von Santa Maria delle Grazie wurde von der edlen sorrentinischen Frau Berardina Donnorso, für die „Töchter der Bewohner von Sorrent und von Piano“, im Jahre 1566 gegründet. Schon am Eingang kann man das Porträt der Madonna delle Grazie von Silvestro Buono, aus dem Jahre 1582, bewundern. Am Gitter, an den Seiten des Altares, befinden sich zwei Gemälde von Nicola Malinconico, „Die heilige Familie der Jungfrau“ links, und „Der Traum von San Giuseppe“ rechts. Kostbar ist die hölzerne Statue des ausgelachten Christus, aus der zweimal Blut aus dem rechten Bein floss. 1720 und 1858. Zu bewundern ist die mit Blumen dekorierte Decke, mit der Verwandlung im Zentrum. Dies ist ebenfalls von Malinconico. 
 

Kirche der Servi di Maria
Die Kirche der Servi di Maria ist in barockem Stil gebaut. Sie wurde im XVIII Jahrhundert fertiggestellt. Sie ist der Sitz der Kongregation der Servi di Maria. Intern wird eine hölzerne Statue des toten Christi aufbewahrt, die von unbekanntem Künstler ist, die am Karfreitag während der Prozession von Brüdern getragen wird, die schwarze Kapuzen tragen. Weitere zwei kleine hölzerne Skulpturen, die die Madonna und den heiligen Giuseppe darstellen, sind seltene Beispiele für Hirten aus dem ´400.

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